Eine Burg wird zu einem Kloster

Im Sommer 2010 und 2011 wird die Hügelkuppe des Gotthardsbergs zwischen Amorbach und Weilbach, Lkr. Miltenberg ausschnittsweise archäologisch erforscht.

Die Maßnahme ist ein Gemeinschaftsprojekt des Heimat- und Geschichtsvereins Amorbach, des Heimatsvereins Weilbach-Weckbach, der Stadt Amorbach, der Gemeinde Weilbach und des Archäologischen Spessartprojekts. Eine maßgebliche Förderung erfolgt durch den Bezirk Unterfranken.

Forschungsgeschichte Geophysik Grabungstagebuch
Befunde Funde Gotthardsbergfest
   
  Filmbericht
von Amorbach TV
 

Die im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstörte Anlage war vom 12. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert erst als Kloster und später als Priorat in Benutzung. Danach bildete die Kirche als einzige obertägig sichtbare Landmarke bis heute ein wichtiges Element der regionalen Identität.

Neben der Dokumentation der Zerstörungen der vergangenen Jahrhunderts kann mit Hilfe der laufenden Grabung die genaue Zeitstellung der Anlage und ihre politische und wirtschaftshistorische Bedeutung im unmittelbaren Umfeld des ehemaligen Reichsklosters Amorbach untersucht werden.

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