Neustadt

Der Sage nach soll Karl der Große hier ein Jagdschloss gehabt haben, drei Sachsenbischöfe waren Neustädter Äbte – überraschend starke Impulse gingen bei der Sachsenmission vom östlichen Spessart aus. Der Kulturrundweg startet an der Klosteranlage in Neustadt, eine ehemalige Benediktinerabtei, die seit 1907 von Missions-Dominikanerinnen bewohnt wird. Die Gründung des Klosters geht auf das Jahr 768/69, unter dem Würzburger Bischof Megingoz, zurück. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg über den Kreuzweg auf den Hornungsberg, hat man eine gute Übersicht über die strategisch günstige Lage Neustadts. Von hier aus führt der markierte Wanderweg zum Margaretenhof. Die Geschichte des einst klösterlichen Wirtschaftshofs lässt sich bis ins 12. Jahrhundert zurückverfolgen. Heute ist der Margaretenhof nicht mehr zugänglich. Auf schönem Waldweg wandert man weiter bis zum Forsthaus Aurora, wo ein bewirtschaftetes Waldhaus zum Rasten einlädt. Das Forsthaus entstand in der Zeit, als der Klosterwald an den Fürsten zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg übergegangen war. Auf dem Rückweg biegt die Route kurz vor Neustadt rechts ab und erreicht die Michaelskirche, die zur Klosteranlage in Neustadt, dem Ausgangspunkt, gehört.

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Neustadt

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