Ein Blick auf die Gamburg

Beim Start am Kloster Bronnbach leiten wir Sie entlang des Bronnbacher Klosterlandschaft-Pfades. Hier sehen Sie, wie sehr die Klosterherrschaft durch Weinbau, Bewässerung und Schafzucht über Jahrhunderte das heutige Landschaftsbild beeinflusst hat. An der Wegegabelung können Sie entscheiden, ob Sie zurück nach Bronnbach gehen (2 km), oder 6 km in Richtung Höhefeld. Nun folgt die Station Pülversloch, an der Sie von historischen Grenzziehungen, Viehtrieb und Hügelgräbern erfahren. »Auf der Höhe« liegt der Wertheimer Stadtteil Höhefeld, von dem sich vom Neuberg aus ein wunderbarer Panorama-Blick in das Taubertal bietet. Nach 2 km Abstieg kommen Sie in das Dorf des Hans Böhm, des Pfeifers von Niklashausen. Ihm, dem Bauernrevolutionär von 1476, ist ein eigenes Museum sowie ein örtlicher Rundweg gewidmet. Sie überqueren die Tauber, kommen unterhalb des Bahnhaltepunkts vorbei und biegen nach 2 km kurz vor der Gamburg ab, die mit einmaligen mittelalterlichen Wandmalereien und dem barocken Burgpark einen eigenen Besuch wert ist (s. Foto unten). Nach der Durchquerung des idyllischen ehemals kurmainzischen Kammerforstes geht es nach 4 km hinab nach Gamburg zu den »Gamburger Mäuschen«. Das waren Bimssteine, die im 20. Jahrhundert in aller Welt gefragt waren. Durch das Dorf Gamburg erreichen Sie den Bahnhof und haben nun die Wahl: Rückfahrt mit dem Zug oder 5 km bis nach Bronnbach zu laufen.

Unsere Wanderempfehlung:

Sie können den insgesamt 21 km langen Kulturweg in mehrere Etappen aufteilen. Zwischen den Bahn-Haltepunkten Bronnbach und Niklashausen beträgt die Entfernung 10 km. Zum Bahnhof Gamburg legen Sie weitere 6 km zurück. Die Strecke nach Bronnbach beträgt 5 km. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund.

Durch Anklicken der entsprechenden Bildbereiche gelangen Sie zu den hochauflösenden .pdf-Dateien der jeweiligen Tafeln:

Bronnbach

Tafel1 Tafel2 Tafel3 Tafel4 Tafel6 Tafel7