Biebergemuend2: Kassel

Rund um die Alteburg und in die Keltenzeit führt der europäische Kulturweg. Der bei Biebergemünd-Kassel vom Biebergrund abzweigende Kasselgrund wird von dem prähistorischen Siedlungsplatz, der „Alteburg“, überragt. Auch vor und nach der Keltenzeit siedelten dort Menschen und hinterließen ihre Spuren. Der Kulturwanderweg beginnt am Parkplatz des Naturparks „Kasselgrund“, von Kassel stadtauswärts in Verlängerung der Villbacher Straße. Durch den Kasselgrund, mit seinen zahlreichen Mühlen, wandert man an der Günthersmühle vorbei durch den Wald, bis man die Kreuzung der „Sieben Wege“ erreicht. Archäologen haben herausgefunden, dass in der Keltenzeit die „Alteburg“ als Höhensiedlung mit zentraler Bedeutung verkehrsgeographisch erschlossen war. Was heute als Wall wahrnehmbar ist, war zur Keltenzeit eine technisch aufwändig gestaltete Mauer. Der örtliche Geschichtsverein hat einen Teil der Burg-Befestigungsmauer rekonstruiert. Archäologische Funde belegen eine durchgängige Besiedlung auf der „Alteburg“ seit der Jungsteinzeit über die spätrömische Zeit bis in die Spätantike. Nach der Alteburg stößt man auf den „Blauen Steinbruch“ mit anstehendem Basalt. Die Wanderung ist am Parkplatz des Naturparks wieder zu Ende. Bevor man die Abkürzung für die kürzere Tour, den Lochborner Teich erreicht, kommt man an der Burgbergkapelle vorbei. Der längere Rundweg bringt den Wanderer an Einsturzlöchern und am sogenannten „Schachtküppel“ vorbei, alles Relikte der früheren Bergbautätigkeit. Beim Wiesbüttmoor kehrt man um und beginnt die Rückwanderung, vorbei am Lochborner Teich, weiter an der früheren Eisenbahnstation „Lochmühle“, Sitz des Forschungsinstitutes Senckenberg, und kommt so wieder am Biebergrundmuseum an.

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Biebergemuend2

Kassel Tafel1 Kassel Tafel2 Kassel Tafel3 Kassel Tafel4 Kassel Tafel5 Kassel Tafel6