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Die Waldarbeiter in Wombach und Rodenbach waren nicht nur mit der Forstwirtschaft beschäftigt, sondern für die Sicherung ihres Lebensunterhalts war Nebenerwerbstätigkeit nötig: Niederwaldbewirtschaftung, Landwirtschaft und Arbeiten im Steinbruch gehörten zum Alltag der Waldarbeiter. Der Kulturrundweg beginnt an der Kirche in Wombach. Von hier aus wandert man hinauf zum Karl-Neuf-Platz, einem ehemaligen Steinbruch, nach dessen Stilllegung auf der Abraumhalde eine Aussichtsplattform erbaut wurde. Die Wiederaufforstung hat jedoch in den letzten Jahren die Sicht beeinträchtigt. Durch den schattigen Wald läuft man nach Rodenbach. Sehenswert ist hier die Barockkirche. Ferner vermitteln die engen Gässchen mit den verschachtelten Häusern einen Eindruck von den Wohnverhältnissen der Waldarbeiter. Auf dem Rückweg zwischen Rodenbach und Wombach gibt eine Informationstafel Auskunft über den Ackerbau auf Kleinstparzellen. Der starke Bevölkerungsanstieg nach dem Dreißigjährigen Krieg und das Mainzer Erbteilungsrecht hatten zur Folge, dass die Bauerngüter mit jeder Generationsfolge geteilt wurden.

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Tafel 1 Tafel 2 Tafel 3 Tafel 4 Tafel 5