Partenstein

Die Burgruine Bartenstein zeigt, dass der Ort auch im Mittelalter verkehrstechnisch gut gelegen war. Mit dem Eisenbahnbau erlebte Partenstein ab 1854 eine zweite Blütezeit.
Bereits die Benennung mit „Bartenstein“ („Barte“ ist eine Streitaxt) bei der Ersterwähnung im Jahr 1233 betont den strategischen Charakter des Ortes. Für die Grafen von Rieneck war Partenstein mit seiner Burg eine Absicherung der Residenzstadt Lohr sowie Schutz für die Verbindung zu den rieneckischen Besitzungen im Nordspessart. Die rieneckische Familienpolitik war dafür verantwortlich, dass Partenstein bis 1685 ein zwischen der Grafschaft Hanau und Rieneck/Mainz geteilter Ort war, der als einer der wenigen im Umkreis bis heute vorherrschend evangelisch ist. Im 16. und 17. Jahrhundert war Partenstein ein Glashüttenstandort. Bis ins 19. Jahrhundert war Holzhandel und Holzbearbeitung der örtliche Haupterwerbszweig. Mit dem Eisenbahnbau in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Epoche der Industrialisierung. Den Schwerpunkt bildete die Schwerspatförderung, der sich der Kulturrundweg hauptsächlich auf vier Stationen widmet. Start und Ziel befinden sich am Museum „Ahler Kråm“. Durch das Schnepfental werden die Abbaugebiete am Erichstollen und Marienschacht erreicht.

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Partenstein

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