Ansicht von Lenzenbrunn vom Künstler Felix WeberErstaunlich ist an der Kulturlandschaft am Rand des Ochsenfurter Gaus immer wieder, dass Dörfer mit nur wenigen Einwohnern über Jahrhunderte bestehen blieben und sich die Vielfalt der örtlichen Kulturdenkmäler zum großen Teil erhalten hat. In der Gemeinde Riedenheim kann dies sehr schön über Jahrtausende am Beispiel von Kultstätten gezeigt werden. Von der Steinzeit über die Kelten bis zum Mittelalter erzählen Überreste von Grabhügeln, Tempelbezirken und einer romanischen Kapelle die Geschichte einer Landschaft, die aufgrund ihres fruchtbaren Ackerbodens attraktiv für die Besiedlung war. Mit der umgestürzten Dreifaltigkeitsbuche führt der Kulturweg sogar zu einem Überrest aus der Pflanzenwelt. Darüber hinaus haben Riedenheim, Stalldorf, Oberhausen und Lenzenbrunn überraschende Aspekte zu bieten. So waren und sind hier in den letzten Jahrzehnten Künstler tätig, deren Arbeiten im öffentlichen Raum, in Kirchen, Ateliers und im Internet zu finden sind. Auch das Dorfleben kommt mit den Ehrendamen der Feuerwehr oder mit dem Brauch des Maibaumaufstellens nicht zu kurz. Außergewöhnlich sind die Aktivitäten des Fallschirmspringerclubs in Oberhausen.

 

Unsere Wanderempfehlung:

Der europäische Kulturweg „Frühe Kulte“ besteht aus zwei Schleifen. Die westliche führt mit der Radnadel und gelber Markierung auf einer Länge von 7,5 km durch den Stöckacher Wald und zu den Keltenschanzen. Auf der östlichen Schleife mit der blauen Markierung kommen Sie auf einer Länge von 12 km nach Oberhausen und Riedenheim. Der Ortsteil Lenzenbrunn ist eine Außenstation.

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Riedenheim

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