Der Rettich ist ein Erzeugnis aus dem Segnitzer Gärtnerdorf

Sulzfeld und Segnitz sind zwar Nachbarn, hatten aber nie viel miteinander zu tun: Sulzfeld war würzburgisch und katholisch, Segnitz ansbachisch und evangelisch. Sulzfeld ist heute ein Weinort, Segnitz ein Gärtnerdorf. Doch gibt es viel Verbindendes zwischen Sulzfeld und Segnitz. Beide hatten mit der Grenzlage am Rand ihrer Landesherrschaften zu kämpfen und beide haben neben sich Städte, die in historischer Zeit die Aufmerksamkeit auf sich zogen: Kitzingen für Sulzfeld und Marktbreit für Segnitz. Das lockere, aber gute Verhältnis zueinander wird durch das Wirken des Segnitzer Baumeisters Hans Kesenbrod (1537 – 1616) dokumentiert, der – obwohl er in Segnitz die protestantische Konfession einführte – ein Werk für das katholische Sulzfeld schuf. Heute profitieren beide Ortschaften von ihren Stärken: Sulzfeld als Weinort mit bekannten Winzern, Segnitz als Dorf des Gartenbaus, wo ein Gemüse ganz besonders gut gedeiht: der Rettich.

Unsere Wanderempfehlung:

Der Kulturweg kann an den Mainländen in Sulzfeld oder in Segnitz begonnen werden. Die Route sollte mit Wanderschuhen begangen werden. Mit einem Höhenunterschied von 90m sind keine größeren Steigungen zu überwinden. Gastronomische Ziele finden Sie in beiden Orten, die Weinhalla bietet sich für ein Picknick an. Informationen zu Führungen auf dem Kulturweg erhalten Sie auf den Websites der beiden Gemeinden Sulzfeld und Segnitz. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund auf einer Länge von 13 km.

Durch Anklicken der entsprechenden Bildbereiche gelangen Sie zu den hochauflösenden .pdf-Dateien der jeweiligen Tafeln:

Sulzfeld_Segnitz

Tafel1 Tafel2 Tafel3 Tafel4 Tafel5 Tafel6 Tafel7 Tafel8