Das fünfte Burgfest des Geschichts- und Burgvereins Partenstein e.V. mit Unterstützung durch das Archäologische Spessartprojekt stand im Jahre 2011 ganz im Zeichen des Eisen. im Spessart wurde der wertvolle Rohstoff im Hochmittelalter sowohl als Roheisen gewonnen als auch verarbeitet. Die Qualität der Endprodukte ist – wie die restaurierten Funde vom Alten Schloss bei Kleinwallstzadt zeigen – beachtlich. Neben einem Schmied stellte der Bau und Betrieb eines Rennfeuerofen den publikumswirksamen Bezug zum Motto des zweitägigen Festes auf dem Burghügel dar. Das Programm wurde darüber hinaus durch Führungen und durch die Mittelaltergruppe „Milites Theutonici“ bereichert.

Impressionen zum Bugfest 2011

Reinhold baut - im Regen - das Burgmodell auf.
Manchmal bräuchte man eben einen dritte oder auch eine vierte Hand.
Die Erbauer und Betreiber des Rennofens sind trotz des schlechten Wetters ebenfalls zeitig vor Ort.
Der Ofenbau kann beginnen!
Reinhold dokumentiert das Ganze von Anfang bis Ende.
Rüdiger fährt mit dem schwern Amboss für den Schmid vor. Der Amboss verschwand übrigens nach dem Festende spurlos.
Nach dem Setzen der Feuerfeststeine ...
... wir der Lehmmantel angefügt.
Dabei ist höchste Präzision gefragt.
Bald schon ist der Rennofen bis auf seine endgültige Höhe aufgeführt.
Fachgesimpel zwischen Praktikern und Mittelalterarchäologen
Der Chef koordniert des Ganze - wenn es sein muss auch im Regen und fernmündlich.
Für das zweitägige Fest ist jede helfende Hande willkommen.
Die Festkapos
Der Festplatz ist gerichtet ...
.... die Toiletten sind getarnt ...
... die Milites Teutonici können anrücken, ...
... wie immer mit reichlich Nachwuchs.
Kritisch oder nur müde von der Nachtwache?
Was macht man nicht alles für eine wärmende Suppe.
Leider will das Feuer nicht so recht brennen.
Dann eben eine Aufwärmübung im Laufrad ...
... oder einfach nur gut gepolstert sein.
Der Besucheransturm hält sich bei Niedelsregen und niedriger Temperatur deutlich in Grenzen.
Derweil wird der Rennofen angeschürt.
Auch ein Experimentalrennofen braucht einen Ofengeist.
Die Ofenbauer nach getaner Arbeit im Minimalmittelalteroutfit
Auch ohne spektakuläre Aktionen gibt es über den Rennofen so einiges zu erzählen.
Derweil relaxt die Ofenbauercrew.
Mit einem Wärmefühler lässt sich überprüfen, ob im Rennofen die benötigte Temperatur zum Eiusenschmelzen erzeugt wird.
Der Augenblick der Wahrheit: ...
... eine kleine Eisenlupe konnte erschmolzen werden.
Zahlreiche Besucher wohnten dem Öffenen des Rennofens bei.
Das auf dem Burghügel erzeugte Roheisen wird begtachtet ...
... und bald darauf vom Schmied weiterverarbeitet.
Gunnar, Mittelalterarchäologe und Schmied ...
... ist in seinem Element.
Unterstützung erhält er von dem Partenstein Andreas.
Eng geht es zu in der Schauschmiede.

Im Teamwork lassen sich auch größere Eisen problemlos bearbeiten.

Den Milites knurrt nicht (schon wieder) der Magen. Es wird angeschürt ....
... um Pech zu erzeugen.
Ob das Experiment gelingt?
Während das Pech erzeugt wird, stärkt man sich.
Bei Sonnenschein hebt sich auch die Laune im Ritterlager deutlich.
Die Besucher strömen ...
... und die Milites haben wieder einiges zu erzählen.
Natürlich bedarf dies wiederum der Stärkung ....
... und so sitzt man eigenlich den ganzen Tag bei den Mittelaltertestscapes beisammen.
Behelmte Frauen?
Kleinst-Milites-Spielzeug
Der Rieneckerschild ist schon arg ramponiert.
Was gehört hier nicht ins (Mitterlalter-) Bild?
Legere Freizeitkleidung - mal mittelalterlich
2011 waren die Akteure auf der Mittelalterbaustelle wieder fleißig zugange.
Das Laufrad drehte sich ununterbrochen ...
... und die Experimentalmauer erhält eine neue Steinlage.
Der Mann, den sie "Hamster" nannten
Christine führte Interessierte über die Burg.
Ein Blinder im Mittelalteroutfit? - Weit gefehlt!
Was fasziniert mehr: Die Burg oder der Prinz und die Prinzessin?
Das Besucherinteresse an den Aktionen war am Festsonntag sehr groß.
Nach der Führung ist vor der (nächsten) Führung.
Fachgesimpel vor dem noch unfertigen Bastionshäuschen
Kathrin aus Bamberg unterstütze das Grabungsteam bei den Führungen.
Alles bedurfte der Erklärung, auch das Tretrad.
Am Sonntagnachmittag wurden wir von den Besucherströmen fast überrannt.
Auf dem Festgelände war nun jeder Sitzplatz belegt.
Musikanten aus Heimbuchenthal lieferten den Klangrahmen.
Die Partensteiner Helfer waren nun voll eingespannt.
Auch am Stand mit dem Backwagen bildeten sich eine lange Schlange.
Am Ende des Festes war jeder Akteur, auch die Betreiber der Burgbaustelle, zwar erschöpft aber auch zufrieden, seinen Teil zu einer erfolgreichen Burgbelebung beigetragen zu haben.