Der "Ave-Maria"-Bildstock wurde im Revier eines Försters erbaut, der selbst evangelisch war, aber die Errichtung und Finanzierung durch die Waldarbeiter unterstützte. Im Gegensatz zu anderen Gebieten Frankens, wo der Bestand an Bildstöcken im 20. Jahrhundert um ein Viertel schrumpfte, wurde er um Ruppertshütten herum gepflegt.

Ruppertshütten feierte 2002 sein 500-jähriges Jubiläum als Glashüttensiedlung. Über 200 Jahre lang lebte der Ort von den Glasmachern und ihren Zuarbeitern (z.B. für die Holzbeschaffung). Als 1726 die letzte Glashütte geschlossen wurde, litt Ruppertshütten bis ins 20. Jahrhundert bittere Armut.

Prominente Unterstützung bei der Errichtung einer eigenen Kirche erhielten die Ruppertshüttener von dem Kapuzinerpater Martin von Cochem, der als Visitator der Erzdiözese Mainz daneben bis 1685 auch den Bau einer Schule sowie einer weiteren Glashütte durchsetzte.

An der Station »Einsiedel« begegnen wir dem Standort eines ehemaligen Klosters mitten im Wald, das eine Funktion als Rastplatz an der vielbefahrenen „Birkenhainer Straße“ einnahm.

KW Lohr 2 folder

Unsere Wanderempfehlung:

Der ca. 10 km lange Rundweg führt von der Ortsmitte bis zum Pferdsohl und von dort bis zum ehemaligen Kloster Einsiedel. Entlang der Birkenhainer Straße führt die Route zurück, bis sich oberhalb des Ortes vom Märzenrück ein freier Blick auf die Kulturlandschaft öffnet.

Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund auf einer Länge von 10 km.

Durch Anklicken der entsprechenden Bildbereiche gelangen Sie zu den hochauflösenden .pdf-Dateien der jeweiligen Tafeln:

KW Lohr 2 karte

KW Lohr 2 Tafel 1 KW Lohr 2 Tafel 2 KW Lohr 2 Tafel 3 KW Lohr 2 Tafel 4 KW Lohr 2 Tafel 5 KW Lohr 2 Karte