Der Wegweiser Hirschhörner nach seiner Restaurierung im Jahr 2004

In der Forschung ist der Heigenbrückener Sandstein, ein geologischer Abschnitt des Unteren Buntsandsteins, heute als Calvörde-Formation bekannt. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Steine dieser Abfolge in Heigenbrücken gebrochen. Deshalb verleiht dieser besondere Sandstein dem Kulturrundweg den Titel.

Von der Gründung an war Heigenbrücken jedoch ein Glasmacherdorf, erstmals 1477 in einer Urkunde erwähnt. Nachdem der Mainzer Kurstaat die Produktion der Spessart-Glashütten im 18. Jahrhundert eingeschränkt hatte, mussten sich die Einwohner neue Erwerbsquellen suchen. Erst die Ausbeutung des Buntsandsteins, und dann der Bau der Eisenbahn seit 1850, verbesserten die Verdienstmöglichkeiten der Heigenbrückener. Die mit der Bahnverbindung aus dem Rhein-Main-Raum eintreffenden Touristen machten Heigenbrücken mit der Zeit zu einem der ersten Zentren des Tourismus im Spessart.


Unsere Wanderempfehlung:

Der Kulturweg führt von Heigenbrücken hinauf auf den Pollasch. Über die Hirschhörner geht es wieder bergab, an Tunnel und Steinbruch vorbei, zurück an das Rathaus. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund auf einer Länge von ca. 6 km.

Durch Anklicken der entsprechenden Bildbereiche gelangen Sie
zu den hochauflösenden .pdf-Dateien der jeweiligen Tafeln:

KW Heigenbrücken Karte

http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Taf-01.pdf http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Taf-02.pdf http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Taf-03.pdf http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Taf-04.pdf http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Taf-05.pdf http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Taf-06.pdf http://www.spessartprojekt.de/wordpress/wp-content/uploads/2016/01/KW-Heigenbrücken-Karte.pdf