Das einzige bislang bekannte Foto, auf dem das Sägewerk der Nickelsmühle zu sehen ist, stammt aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Das kaum besiedelte Haseltal ist seit dem späten Mittelalter umstritten zwischen Kurmainz, dem Chorherrenstift Triefenstein am Main und der Kartause Grünau.

Jede der vier Talmühlen hat ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Gesicht: Bei der Nickelsmühle geht es um das ehemalige Sägewerk, der Schreckemüller mahlt bis heute Mehl für die umliegenden Bäckereien, die Station Zwieselmühle behandelt Land- und Waldwirtschaft und die Schleifmühle erzählt von Johann Sator, dem Förster, der den Wilddieb Johann Adam Hasenstab erschoss. Hinzu kommt der Baumgartshof, dessen Geschichte von der alten Höhenstraße über den Spessart geprägt ist und zu dem einst der nahe liegende Stockenhainwald gehörte.

Die Mühlen sind heute alle bewirtschaftet und laden ein, das Tal bei einem Spaziergang in seiner Vielfalt zu entdecken.

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Unsere Wanderempfehlung:

Der europäische Kulturweg Mühlenstraße Haseltal kann an der Markuskapelle (1) und an der Schleifmühle (6) begonnen werden. Entlang des Hasel- und des Schleifbachs informieren die Tafeln über die vier Mühlen: Nickelsmühle (2), Schreckemühle (3), Zwieselmühle (4) und Schleifmühle sowie über den Baumgartshof (5) und die Markuskapelle.

Es ist ein geringer Höhenunterschied zu überwinden. Folgen Sie auf einer Länge von ca. 5km (einfache Richtung) der Talstraße.

Durch Anklicken der entsprechenden Bildbereiche gelangen Sie
zu den hochauflösenden .pdf-Dateien der jeweiligen Tafeln:

KW Haseltal Karte

KW Haseltal Tafel 03 KW Haseltal Tafel 01 KW Haseltal Tafel 02 KW Haseltal Tafel 04 KW Haseltal Tafel 05 KW Haseltal Tafel 06 KW Haseltal Karte