Fünf Kugeln aus Blei belegen die Begehung der Anlage im 17. Jahrhundert, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges (Periode 5). Bei allen vier Stücken handelt es sich um Musketenkugeln, wobei eine davon einen noch vorhandenen Gusszapfen aufwies. Eine weitere Kugel war stark verformt, daher muss davon ausgegangen werden, dass diese Kugel abgefeuert wurde. Eine Bleikugel kann über Funde vom Schlachtfeld von Wittstock, Brandenburg, mit großer Wahrscheinlichkeit der Waffentechnik des Dreißigjährigen Krieges zugeordnet werden.

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Weiterführende Literatur:

Sabine Eickhoff, Franz Schopper (Hg.), 1636 – ihre letzte Schlacht. Leben im Dreißigjährigen Krieg, Berlin 2012, S. 77-80.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019