Der rechteckige Klotz aus massiven Eisen dürfte ursprünglich zu einem Beil gehört haben, wie es in der Nähe des Klosters Elisabethenzell bei Rieneck gefunden wurde. Das letzgenannte Stück ist zwar deutlich jünger als der Fund vom Gotthardsberg, allerdings gibt es uns einen Hinweis auf die Nutzung dieses Werkzeugs: Aller Wahrscheinlichkeit wurden mit einem solchen Beil Baumstämme zu Bauholz zugeschlagen bzw. gespaltene Bretter in ihre endgültige Form gebracht.

Fragment eines Beils (?) aus Eisen vom Kugelberg bei Goldbach, Spessart, zweites Drittel 12. Jahrhundert, Fz.-Nr. 278, H. 2,6 cm, Br. 6,5 cm

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© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019