Schnallen zählen ebenso wie Pfeil- oder Armbrustspitzen, Messer und Hufeisen zu den häufigsten Objektgruppen aus Metall, die 2018 auf der Burg Hauenstein ergraben werden konnten. Deutliche Unterschiede in ihrer Dimensionierung und Ausarbeitung sprechen dafür, dass sie ganz unterschiedliche Funktionen zu erfüllen hatten. Schnallen mussten den Leibgurt ebenso zusammenhalten wie das Pferdegeschirr.

Eine Auswahl aus den elf Schnallen von der Burg im Kahlgrund verdeutlicht das Formenspektrum:

Für verschiedene Ansichten der Stück bitten wir Sie, auf die Bilder zu klicken.

Weitere eiserne Schnallen stammen vom Kugelberg bei Goldbach (zweites Drittel 12. Jh.), vom Alten Schloss bei Kleinwallstadt (Mitte 13. Jahrhundert), vom Kloster Elisabethenzell bei Rieneck (erstes Drittel 14. Jh.) sowie von der Burg Bartenstein bei Partenstein (14.-16. Jh.).


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2018