Alle Wege führen nach Heimbuchenthal – die Kirche St. Martin im Zentrum einer 700 Jahre alten Pfarrei

Bereits Ende des 13. Jahrhunderts war Heimbuchenthal eine eigenständige Pfarrei; sie zählt somit zu den ältesten im Spessart. Ab den 1330er Jahren gehörten zu dieser auch die Nachbarorte Wintersbach, Krausenbach, und Neudorf (das heutige Mespelbrunn), später auch Mespelbrunn (Schloss) und Volkersbrunn. Deren Bewohner nahmen jahrhundertelang anstrengende Wege zur Kirche auf sich – nicht nur um die Sakramente zu empfangen, sondern auch um ihre Toten in Heimbuchenthal zu beerdigen.

Im Jahr 1753 erfolgt der Bau der barocken Kirche die dem Heiligen Martin geweiht wurde. Sie steht an der Stelle einer oder mehrerer Vorgängerkirchen, über deren Aussehen jedoch keine Einzelheiten bekannt sind.

Am Tag des Offenen Denkmals, am 13.09.2026, laden wir alle herzlich ein, tiefer (und höher) in die Kirche St. Martin und die Geschichte der Pfarrei einzutauchen.

Eine Ausstellung macht die ehemaligen Wege, die heute versteckt in den Wäldern um Heimbuchenthal liegen sichtbar, und zeigt historische Einblicke in über 700 Jahre Kirchengeschichte.

Es wird den ganzen Tag über die Möglichkeit geben, den sonst nicht zugänglichen Kirchturm zu besteigen und einen Blick auf die Glocken zu werfen.

Kinder und Jugendliche dürfen sich auf eine Schnitzeljagd – per Smartphone oder mit Papier und Stift – in und um die Kirche freuen.

Weitere Infos folgen…

Eine Veranstaltung des Heimat- und Geschichtsvereins Heimbuchenthal e. V., der Kirchengemeinde Heimbuchenthal und des Archäologischen Spessart-Projekts e. V. – Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg