Der auf der Mole gefundene Trichterhalsbecher in Ansicht und Profil
Wie diesen Trichterhalsbecher aus dem Hetjens-Museum in Düsseldorf hat man sich auch denjenigen von der Mole vorzustellen.

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Dieser Trichterhalsbecher wurde am Ende des 14. Jahrhunderts in der rheinischen Töpfermetropole Sieburg gefertigt. Charakteristisch ist der unten ringförmig verstrichene Wellenfuß. Über der eiförmigen Leibung erhob sich ursprünglich der trichterförmige Hals, der dem Gefäß seinen Namen gab.

Der Scherben ist dank der hohen Brenntemperatur von ca. 1250°C steinhart geworden. Die teilweise rostrote Färbung der Oberfläche beruht auf der Wirkung des Feuers, dessen Hitze beim Brennen der Keramik nicht gleichmäßig verteilt war.

Dieser Scherben mit Stempelverzierung stammt ebenfalls von der Mole.
Bei dem Fragment handelt es sich ebenfalls um Siegburger Steinzeug wie der Vergleich mit einem Stück aus dem Hetjens-Museum in Düsseldorf zeigt..