Ausstellung zur Burg Mole in Heimbuchental
Im Frühjahr 2008 und im Sommer 2009 wurde nördlich des Höllhammers bei Heimbuchental die mittelalterliche Burganlage „Mole“ archäologisch erforscht. Bei den Ausgrabungen kamen außergewöhnlich viele gut erhaltene Fundstücke zu Tage, die uns das Leben der Burgbewohner vor Augen führen.
Es hat Jahre in Anspruch genommen, die Fülle an Informationen einzuordnen. Tausende Fundstücke mussten dokumentiert, restauriert und genauer in Augenschein genommen werden.
Zum ersten Mal wurden die restaurierten Metallfunde sowie eine Auswahl der schönsten Stücke aus Keramik, Holz, Leder und Glas im Rahmen einer zeitlich befristeten Ausstellung im Pfarrheim in Heimbuchental der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Ausstellung sollte ursprünglich nur vom 24.10.-16.11.2025 stattfinden, konnte aber aufgrund der positiven Resonanz bis kurz vor Weihnachten verlängert werden. Der Eintritt war kostenfrei.
Die Konzeption und Umsetzung lag in den Händen des Archäologischen Spessartprojekts e.V., in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Geschichtsverein Heimbuchental und der Gemeinde Heimbuchental.
Impressionen – so entstand die Ausstellung:
Als Auftaktveranstaltung zur Eröffnung der Ausstellung hielt Dr. Harald Rosmanitz am Freitag, den 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr im Pfarrheim einen Vortrag mit dem Thema „Schöner heizen – Neues zum spätgotischen Kachelofen von der Burg Mole bei Heimbuchenthal“. Als wahres Schatzkästchen entpuppte sich bei der Aufarbeitung der Grabung der Anteil der geborgenen Ofenkachelfragmente. Im Referat ging es darum, nicht nur die Forschungsergebnisse vorzustellen, sondern auch den Weg zu skizzieren, der dafür eingeschlagen werden musste. Die Eröffnungsabend mit Vortrag waren eine Veranstaltung des Heimat- und Geschichtsvereins, der Gemeinde Heimbuchenthal und des Archäologischen Spessartprojekts e. V.
Impressionen von der Auftaktveranstaltung:
Die Roll-Ups als PDF zum Download:





