Tag des offenen Denkmals, Motto 2025: Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?
Führungen über die Burg Hauenstein
Im Spätjahr 2017 wurde auf der Burg Hauenstein bei Krombach, Lkr. Aschaffenburg, eine spätmittelalterliche Burganlage archäologisch erforscht. Die Maßnahme war ein Gemeinschaftsprojekt der Arbeitsgemeinschaft Burg Hauenstein und des Archäologischen Spessartprojekts e.V. – Unterfränkisches Institut für Kulturlandschaftsforschung an der Universität Würzburg.
Das Besondere: Wie bei allen bisherigen Ausgrabungen des Archäologischen Spessartprojekts durften von Beginn an archäologieinteressierte Ehrenamtliche mitwirken.
Im laufenden Jahr wurden die außergewöhnlichen, restaurierten Funde erstmals im Rathaus Krombach ausgestellt. Als Gegenpart informiert eine großformatige Schautafel an der Burg selbst die Besucher. Diese war am Tag des offenen Denkmals 2025 zum ersten Mal zu besichtigen.
Am Sonntag, den 14.9.2025 startete ab 11.00 Uhr das Programm, mit Führungen über die Burgfläche. Dr. Christian Büdel präsentierte eindrucksvoll und fachkundig die auf der Hauenstein gefundene und exakt nachgebaute Hellebarte. Das ASP stellte seine Arbeit mit einem Stand vor, an dem auch die zwei frisch erstellten Faltblätter über die Grabungen und die Funde der Hauenstein erhältlich waren. Das Bürgerforum Krombach e.V. sorgte mit frisch gegrillten Bratwürsten, Brezeln und Getränken für das leibliche Wohl. Der Musiker Klaus Staab erfreute die Interessierten mit einer Darbietung an einer historischen Laier.
Trotz des durchwachsenen Wetters nutzten über den Tag hinweg mehr als 300 Interessierte die Gelegenheit, die Burg Hauenstein zu besuchen und an den Darbietungen teilzunehmen.