Ein spektakulärer Fundkomplex: Die Ausstellung der Funde der Burg Hauenstein
Im Jahr 2017 wurde die Burg Hauenstein bei Krombach ausschnittsweise archäologisch untersucht. Bei der Fundbearbeitung zeigte sich, dass die Metallobjekte zeitnahe konserviert werden mussten. Ansonsten wären sie zerfallen. Die sehr kostenintensive Maßnahme wurde von der Gemeinde Krombach finanziert. Da das Eisen hierfür erst einem langen Entsalzungsprozess unterzogen werden musste, dauerte es mehrere Jahre, bis sämtliche so behandelte Stücke intensiver in Augenschein genommen werden konnten.
Seit Anfang 2025 ist ein Gutteil dieser Objekte in einer Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich. Im Krombacher Rathaus (Schulberg 6, 63829 Krombach) kann sie zu den offiziellen Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden. Thematisch geordnet, sind in zwei Tisch- und drei Standvitrinen die für die Hauenstein aussagekräftigsten Fundstücke zu sehen. Highlight der Ausstellung ist das vollständig erhaltene und restaurierte Blatt (Spitze) einer Helmbarte. Für die nähere Erläuterung wurden acht thematisch passende Roll Ups entworfen, die aufgrund des begrenzten Platzangebots am aktuellen Standort der Ausstellung nicht gezeigt werden können.
Ende 2026 wird, auf größerer Fläche und mit weiteren Informationen zur Burg angereichert, eine Dauerausstellung in Räumlichkeiten neben dem Rathaus entstehen.
Die Gemeinde Krombach beauftragte das Archäologische Spessartprojekt e.V. – Fachbereich Archäologie mit der Umsetzung dieser Maßnahmen.
Die Roll-Ups als PDF zum Download:
Impressionen – so entstand die Ausstellung:



