Der eiserne Kopf eines Hammers lag in den obersten Nutzungshorizonten der Burg Bartenstein. Die Kunst bei der Bearbeitung dieses Werkstückes liegt darin, die stark beanspruchte, gebogene Spitze hart auszuschmieden. Die gegenüberliegende, breite Fläche musste dagegen aufgrund der mechanischen Belastung und um ein Absplittern zu vermeiden weich geschmiedet sein. Wie stark der Hammer mechanisch beansprucht wurde, zeigt sich an der fasrig aufgerissenen, glatten Haufläche. Dadurch war das Werkzeug nicht mehr zu gebrauchen und wurde samt Stiel weggeworfen.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2020