Im Jahre 2004 richtete der neu gegründete Geschichts- und Burgverein Partenstein e.V. gemeinsam mit der Gemeinde Partenstein und dem Archäologischen Spessartprojekt das erste Burgfest auf der Burg Bartenstein aus. Anlass für die Veranstaltung boten die in diesem Jahr begonnenen Ausgrabungen, die Teile der Wehranlage erstmals wieder ans Tageslicht brachten, und ihr wichtige Informationen zu ihrer Geschichte entlockten. Mit dem Burgfest wurde der Stand der Forschungen öffentlich präsentiert und mit einem gemütlichen Beisammensein kombiniert. Die Reenactment-Gruppe „Milites Theutonici“ hauchte mit ihrem Lager den „trockenen“ Grabungsergebnissen Leben ein. Mit dem ersten Partensteiner Burgfest wurde die Wiederentdeckung der Burg als Wahrzeichen der Gemeinde gefeiert. Es bildete den Startschuss für eine ganze Reihe weiterer Feste mit wechselnden Attraktionen, Gruppen und Experimenten.

Impressionen zum Burgfest 2004

Eine der zahlreichen Herausforderungen, wenn man eine Veranstaltung auf einer Burg plant: Vitrinen ins Blei stellen.
Bei dem Burgmodell, das anlässlich der 750-Jahr-Feier Partensteins von Reinhold Scherg angefertigt worden ist, konnte man derweil etwas beherzter zupacken.
Die ersten Gewandeten finden sich auf dem Burgberg ein...
...und werden vom Büttel zusammengerufen.
Mit seiner Begrüßungsansprache eröffnete Bürgermeister Heinz Steigerwald, gleichzeitig Vorsitzender des Geschichts- und Burgvereins Partenstein e.V., das Fest.
Darauf wurde mit einem frisch gezapften Bier angestoßen.
Auch das "Kurpfalz-Baierische Artillerieregiment" der Schützengesellschaft 1963 Zellingen e.V. erwies dem Burgfest mit Salutschüssen die Ehre.
Die Kanoniere donnerten, was das Zeug hielt.
Das Vorburg-Areal war mit allerlei Ständen gefüllt...
...und mit Sitzgelegenheiten für die zahlreichen Besucher.
Auch zum Frühschoppen am Sonntag war der Burgberg wieder gut besucht.
Endlich mal ein kurzen Augenblick zum Durchschnaufen. Für die vielen Helfer bedeutete das erfolgreiche Fest jede Menge Arbeit.
Natürlich spielten die Partensteiner Musikanten auf.
Aber auch altertümliche Klänge waren zu hören.
Für "Feuermännchen" gab es einiges über Schmiedetechnik zu lernen.
Die einsehbaren Untersuchungsflächen der Ausgrabung waren mit Vitrinen "garniert".
Auf dem Burgplateau hatten die "Milites Theutonici" ihr Lager aufgeschlagen.
Hier herrscht eine klare Rollenverteilung: Die Frauen sind für die Hausarbeit zuständig, ...
... die Männer für's Kämpfen - was sonst.
Die Schaukämpfe bildeten schließlich einen Höhepunkt des Festes mit etlichen Zuschauern.
Hierbei ging es ganz schön zur Sache - im Gegensatz zur Realität im Mittelalter aber ohne ernsthafte Verletzungen.