Dieses nach außen fransig auslaufende Messigblech konnte erst anlässich seiner Restaurierung als Wölbspiegel identifiziert werden. Das reflektierende, zinnbeschichtete, leicht vorgewölbte Spiegelblech war ursprünglich auf eine hölzerne Scheibe aufgenagelt. Das nur knapp 20 cm hohe Fundstück eigenete sich ideal als Handspiegel.

Zwei vergleichbare, etwas kleinere Spiegel stammen von der Burg Mole bei Heimbuchenthal.

Fragment eines Spiegels aus verzinntem Messing von der Burg Bartenstein bei Partenstein, Nürnberg (?), 15. Jh., Museum Ahler Kram,Fd.-Nr. 2040, H. 19,9 cm, Br. 17,0 cm
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© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019