Plombe aus Blei von der Burg Bartenstein bei Partenstein, Deutschland (?), 15./16. Jh., Museum Ahler Kram, Fd. Nr. 2329, H. 2,5 cm, Br. 2,4 cm

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Bleiplomben fanden als Siegel von Urkunden, vor allem aber als Qualitätsgaranten von Tuchen Verwendung. Entsprechend ihrem Einsatz sind Bleiplomben in größerer Stückzahl in erster Linie aus Handelsstädten bekannt. Die Prägungen auf dem Tuchplomben weisen dabei die Produktionsorte der damit verplombten Ware aus. Nur gelegentlich „verirrte“ sich ein solches Artefakt als Teil eines erworbenen Tuchballens auch auf Burgen. Im Spessart sind solche bleiernen Plombem für die Burg Bartenstein bei Partenstein und für die Burg Wildenstein bei Eschau aus archäologischem Kontext belegt.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019