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Pilgerzeichen aus Blei finden sich nicht nur auf Friedhöfen, sondern auch im weltlichen Kontext. Ständig sichtbar auf die Kleidung aufgenäht sollten sie dem Gegenüber klar vor Augen halten, dass der Träger einer solchen Insignie eine Pilgerreise unternommen hat. Höchstes Ansehen genossen in Europa die aufgenähten Jacobsmuscheln. Sie bezeugten eine Pilgerreise zum spanischen Santiago de Compostella.

Weitere, etwa zeitgleiche Pilgerzeichen fanden sich bei den Grabungen auf dem Kloster Elisabethenzell bei Rieneck (Anfang 14. Jh.). Die Pilgerzeichen von der Burg Wildenstein bei Eschau sind dagegen deutlich jünger.

Weitere Informationen zu den Pilgerzeichen von der Burg Bartenstein finden ie in unserer virtuellen Ausstellung.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019