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Stecknadeln massenhaft!

Im Zwinger und in den Gräben der Burg Bartenstein konnten 64 Konvolute und Einzelstücke von Stecknadeln ergraben werden. Sie lagen durchweg in den nachbrandzeitlichen Schichten, datieren somit zwischen dem zweiten Drittel des 14. Jahrhunderts und dem Anfang des 17. Jahrhunderts. Die in ihrer Form gleich bleibenden Stücke dürften in der Reichsstadt Nürnberg gefertigt worden sein.

Mit den ursprünglich golden schimmernden Stecknadeln befestigte man Kleidung oder Kopfputz. Aufgrund des geringen Nadeldurchmessers wurden dabei feinere Tuche nicht beschädigt.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019