Im Wirtschaftsbetrieb auf der Burg Bartenstein wurden seit etwa 1300 auch Scheren benutzt: zur Körperpflege oder zum Scheiden diverser Objekte in Küche und Haushalt. Nicht zuletzt erfolgte das Scheren der Schafe mit entsprechenden Scheren. Die vergleichsweise einfach zu fertigenden Werkzeuge wurden aus einem Eisenstück geschmiedet. Die beiden Ende hämmerte der Schnied zu etwa gleichgroßen Klingen aus. Das Mittelteil wurde verbreitert und ringförmig angelegt. Das Endprodukt war eine sich selbst schärfende, einteilige Schere, ein Universalwerkzeug.

Eine vergleichbare Schere stammt vom Kugelberg bei Goldbach.

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© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2018