Messer in unterschiedlichten Größen und Formen fanden sich in fast allen Straten der auf der Burg Bartenstein ergrabenen Flächen. Die 138 Objekte dieser Fundgattung geben uns eine recht gute Vorstellung von der Entwicklung vom ausgehenden Hochmittelalter bis zum Frühbarock. Von den zehn inzwischen restaurierten Messern dürfte ein Großteil zum Nahrungsmittelverzehr in Gebrauch genommen worden sein. Ein Messer mit breiter Klinge und Blutrinne ist als Schlachtmesser anzusprechen. Nur in wenigen Fällen haben sich auf der Burg Bartenstein Teile der von Messing eingefassten Griffe aus Horn oder Holz erhalten.

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© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2018