Lage der Grabungsschnitte auf dem Kugelberg bei Goldbach hinterlegt mit dem digitalen Geländemodell

Lage der Grabungsschnitte

Die Grabungen von August bis Dezember 2018 warfen die bisherigen, von Historikern und Archäologen entwickelten Denkmodelle, die für die Burg Kugelberg auf der Grundlage von Archivalien, einem digitalen Geländemodells und erster Lesefunde entwickelt worden waren, weitgehend über den Haufen[1]. Sowohl zur baulichen Struktur der Anlage als auch zu ihrer funktionalen Ausrichtung sind völlig neue Aussagen zu treffen. Sie erlauben es, ein in Teilen recht genaues Bild von einer stark befestigten Burg von ihrer Erbauung bis zu ihrer vollständigen Zerstörung zu zeichnen.

Die Schnitte

Das Areal der ehemaligen Burg Kugelberg wurde im Jahre 2018 durch die Anlage von drei Schnitten archäologisch untersucht. Die Schnitte dienten der Erfassung der Befundsituation im westlichen und nördlichen Bereich der Anlage, eingefasst von einem umlaufenden Graben. Die Begrenzung des Areals resultiert aus den Eigentumsverhältnissen. Hinzu kommen einschränkend Belange des Naturschutzes.

Übersichtsplan der Grabungsschnitte auf dem Kugelberg bei Goldbach. Die Befunde wurden mit dem digitalen Geländemodell hinterlegt.

Übersichtsplan der Grabungsschnitte

Der Übersichtsplan ist auch als .pdf verfügbar: 

Schnitt 1

Aufgrund der Größe des Schnitts entschied man sich bald nach Grabungsbeginn für eine Aufteilung des Schnitts in einen östlichen, westlichen, südlichen und nördlichen Bereich. Der östliche Bereich umfasste das Segment östlich der Ringmauer einschließlich des dahinterliegenden turmartigen Baubefunds; der westliche Teil von Schnitt 1 beinhaltete das der Ringmauer außen vorgelagerte Plateau einschließlich der Ringmauer; das südliche Segment ist in der Südwest-Ecke der Ringmauer anzusetzen; der nördliche Teil von Schnitt 1 enthält die Nord-Ecke des turmartigen Baubefunds sowie Teile der westlich davor gelagerten Ringmauer.


Die westliche Ringmauer in Schnitt 1


Der östliche Teil (Schnitt 1 Ost) wurde dabei zuerst untersucht. Die westliche Ringmauer war in diesem Bereich bereits vor Beginn der Grabungen 2018 obertägig sichtbar und größtenteils moosbedeckt. Von der Innenkante der Ringmauer ausgehend, erfolgte die Öffnung des Schnitts in Richtung des Innenbereichs des Burghügels. Dabei trat unerwartet ein Süd-Nord verlaufendes Mauerfundament zu Tage, das sich in einem Winkel von ca. 30° zur Ringmauer versetzt darstellte. Aufgrund des dichten Baumbestandes im Innenbereich der Anlage war es hierbei nicht möglich, mehr als die Außenkante dieses Steingebäudes archäologisch zu fassen. Die Verfüllung zwischen Ringmauer und steinernem Gebäude war sehr schotterhaltig und konnte erfolgreich dem Nachgang der Freilegungen von 1932 zugeordnet werden. Im späteren Verlauf der Grabung wurde der Schnitt partiell vertieft, um Fundamentunterkante des turmartigen Befunds zu erschließen. Dabei konnte ein Schutthorizont aus der Nutzungsphase des Gebäudes sowie eine mittelalterliche Planierschicht zwischen dem Steingebäude und der westlichen Ringmauer nachgewiesen werden. Gleichzeitig kam der anstehende Felsen in diesem Bereich zu Tage.


Der Wohnturm (?) in Schnitt 1


Der Bereich westlich der Ringmauer entwickelte sich im weiteren Verlauf der Grabungen zu Schnitt 1 West. Dort wurde die Außenkante der Ringmauer nachvollzogen und bis auf den Fundamentbereich ausgegraben. Hierbei konnte die Art der Mauerkonstruktion en detail nachvollzogen werden. Das Fundament war in abgetreppten Stufen angelegt, die bis zu 20 cm über die darüber liegenden Steinlagen hinauskragten. Anschließend wurde der gesamte Fundamentbereich mit einer schützenden und stabilisierend wirkenden Schicht aus Mörtel übergossen. Das aufgehende Mauerwerk war nachweislich zweischalig aufgebaut, die innere Verfüllung bestand aus fischgrätenartig zueinander, in einen weichen Mörtel gesetzten Steinen. Diese fischgrätenartige Struktur zeichnet sich in der Außen- und Innenschale nicht ab. Das Mauerwerk war in diesem Bereich bis zu 290 cm hoch erhalten. Zwei sichtbare Rüstlöcher im Bereich der Außenschale der Ringmauer in diesem Abschnitt zeugen davon, dass die Mauer in mindestens zwei verschiedenen Bauphasen errichtet wurde. Ob diese Bauphasen beim Errichten der Mauer unmittelbar aufeinander folgten, oder nach der Zerstörung von 1180 den Wiederaufbau der Ringmauer darstellen, muss an dieser Stelle offenbleiben. Das der Ringmauer vorgelagerte bis zu fünf Meter breite Plateau, welches zumindest zwischen Anlage der Burg und einer partiellen(?) Zerstörung im letzten Drittel des 12. Jahrhunderts bis knapp unterhalb der Fundamentunterkante der Ringmauer offen lag, war an dieser Stelle nicht von einer Zwingermauer eingefasst. Um diesem Sachverhalt nachzuspüren wurde das Planum nach Rücksprache mit den Denkmalschutzbehörden partiell um mehrere Meter nach Westen erweitert.

Im Schnitt 1 Süd befand sich ein bereits obertägig sichtbarer Mauerabbruch. Bei den archäologischen Untersuchungen ging es darum, mögliche Reste der Mauerecke und der südlichen Ringmauer zu fassen. Da der Fels an dieser Stelle nach Osten hin stark ansteigt und die Befunde bis auf diese Höhe vollständig abgetragen waren, blieb diese Untersuchung offen. Hierzu wurde ein L-förmiger Abschnitt im südlichen Bereich der Ringmauer geöffnet. Dabei konnte die Fundamentierung der Mauerinnenkante erforscht werden. Die Fundamentierung erfolgte durch die Anlegung einer Kerbe in den dort recht hoch anstehenden Felsen. In diese Kerbe waren die Fundamentblöcke eingesetzt. Eine Abtreppung wie in Schnitt 1 West (Außenkante der Ringmauer) zeichnete sich an der Innenkante nicht ab. Stattdessen konnte eine Lage hervorquellenden Mörtels zwischen der Mauer- und der Felskante festgestellt werden. Dies belegt die Vorgehensweise bei den Maurerarbeiten, die in einzelnen Abschnitten von etwa 120 cm Höhe erfolgt sein dürften. Bei der Verfolgung des Mauerabbruchs Richtung Osten wurde bald ersichtlich, dass ein großer Teil der Mauer wohl im Nachgang der Niederlegung der Anlage zur Steinentnahme genutzt wurde. Ein großer, noch im Mauerverbund ausgebrochener Block der inneren Mauerverfüllung lag auf dem anstehenden Felsen auf. Nachdem die Schalsteine entfernt worden waren, verlor dieser Block den Halt und verstürzte auf den zu diesem Zeitpunkt offenliegenden Fels. Der in diesem Bereich fast bis zu Humuskante anstehende Felsen machte weitere tiefgreifende Untersuchungen sowohl unnötig als auch unmöglich.

Nördlicher Teil des Schnitts 1 von Westen aus gesehen. Bei dem großen Steinblock dürfte es sich um die Nordwestecke des Wohnturms handeln.Schnitt 1 Nord stellte den zuletzt untersuchten Abschnitt von Schnitt 1 dar. Hier sollte der weitere Verlauf der westlichen Ringmauer und die Nordwestecke des turmartigen Befunds aus Schnitt 1 Ost nachvollzogen werden. Es zeigte sich, dass die Außenkante der Ringmauer in diesem Bereich von einem größeren Ausbruch, vermutlich zur Steinentnahme, gekennzeichnet war. Die Schalsteine waren dort abgetragen. Die Außenkante der Ringmauer konnte in diesem Abschnitt aus statischen Gründen nicht bis auf den anstehenden Felsen ergraben werden. Ein großer Steinblock, der eine Süd-Nord-Orientierung aufwies, darf als Nordwest-Ecke des turmartigen Befunds angesprochen werden. Der massive Steinblock wies waagrecht verlaufende Rillen auf. Zusammen mit dem Mauerbefund aus Schnitt 1 Ost ergab sich für den turmartigen Befund eine Gesamtbreite von acht Metern. Seine Mauerflucht weicht dabei deutlich von derjenigen der westlichen Ringmauer ab. Des Weiteren konnten in diesem Abschnitt ebenfalls die Spuren der Freilegung von 1932 nachgewiesen werden, die auch eine massive Humusüberdeckung der Ringmauer in diesem Bereich zur Folge hatte.

Schnitt 1A

Der Mauerknick an der Nordecke der Anlage war bereits vor Beginn der Grabungen obertägig sichtbar.Schnitt 1 A wurde im späteren Verlauf der Grabung angelegt, um einen bereits vor Öffnung des Schnitts obertägig sichtbaren Mauerknick zu untersuchen. In einem kleinen Bereich von etwa einem Quadratmeter kam ein Teil der westlichen Ringmauer zu Tage, die an dieser Stelle einen gut nachvollziehbaren Knick Richtung Osten vollzieht. Aufgrund der geringen Größe konnte der Schnitt nicht bis auf den anstehenden Felsen abgetieft werden. Ein teilweise verrotteter Baumstamm über der Mauerkrone erlaubte es auch nicht, mehr als die westliche Außenkante der Ringmauer freizulegen. Trotzdem wurde ersichtlich, dass das Fundament in diesem Bereich der Ringmauer auf eine in Mörtel gesetzte Steinstückung aufgebracht worden war. Versturz massiver Steinblöcke im nordwestlichen Bereich des Schnitts verhinderte eine weitere Ausdehnung des Schnitts in diese Richtung, starker Baumbewuchs im umgebenden Gelände ließ eine Vergrößerung des Schnitts in andere Richtungen nicht zu.

Schnitt 1B

Mauerbefund in Schnitt 1B von Norden gesehen. Möglicherweise stellt der intentionelle Mauerabbruch ein Torwange dar.Schnitt 1 B befindet sich im nördlichen Areal des Burghügels. Dort sollte nach der Entdeckung des Mauerknicks in Schnitt 1 A der Verlauf der Ringmauer Richtung Osten untersucht werden. Dazu wurde ein etwa einen Meter breiter Schnitt geöffnet. Hierbei zeigte sich, dass die Mauer am nordöstlichen Hang des Burghügels eine Unterbrechung aufwies, wobei sie scheinbar Richtung Südwesten abknickte. Der Knick an dieser Stelle wies keinerlei Abbruchspuren auf, sondern befand sich im Mauerverbund intakt. Möglicherweise befand sich an dieser Stelle der ehemalige Zugang zur Burganlage. Die Mauer in Schnitt 1 B war, soweit erkennbar, analog zu Schnitt 1 A ebenfalls auf eine vermörtelte Steinstückung aufgeführt, die direkt in den anstehenden Felsen eingesetzt worden war. Der Rest des Schnittes wurde, soweit möglich, bis auf den anstehenden Felsen abgetieft. Dabei kam eine Schichtenabfolge zum Vorschein, die weitgehend der Stratigraphie des gesamten Burghügels entsprach.

Trotz des ausgesprochen interessanten Befundes konnte der weitere Verlauf der Ringmauer sowie deren Mächtigkeit an dieser Stelle nicht weiter nachvollzogen werden, da zum einen der zeitlich gesteckte Rahmen der Grabung sich dem Ende zuneigte, zum anderen in der Peripherie des Schnitts oberflächennah große Ansammlungen von Munitionsresten aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt worden waren. Diese stellten sich jedoch als ungefährlich heraus.

Schnitt 2

Die obertägig bereits sichtbaren Steine in Schnitt 2 stellten sich nicht als Mauer, sondern als Felsen heraus.In Schnitt 2 sollte der vermutete Verlauf der in Schnitt 1 Süd ausgebrochenen Ringmauer Richtung Osten nachvollzogen werden. Hierbei wurde schnell ersichtlich, dass die obertägig sichtbaren Steinblöcke nicht den südlichen Teil der Ringmauer darstellten, sondern lediglich Ausläufer des in diesem Bereich sehr hoch anstehenden Felsens. Dennoch fand sich etwas Fundmaterial in den oberflächennahen Schichten des Schnitts, das vermutlich im Zuge von Erosion aus dem Burginneren dorthin verlagert worden war. Eine ausgesprochen mächtige Humusschicht überlagerte im Westen des Schnitts zudem eine Strate aus Asche und Holzkohle, die als rezente Feuergrube, möglicherweise als Lagerfeuer, angesprochen werden muss.

Schnitt 3

Die Anlage des Schnitts verfolgte das Ziel, den weiteren Verlauf der Ringmauer am nordöstlichen Teil des Burghügels zu erforschen und gleichzeitig mögliche Baubefunde im Inneren zu entdecken. Dazu wurde ein Süd-Nord verlaufender Schnitt angelegt, der, nachdem sich im ursprünglichen Bereich keine Spuren der Ringmauer zeigten, in einem schmalen Bereich nach Norden erweitert werden musste. Dabei wurde ersichtlich, dass die Ringmauer um einige Meter weiter nördlich verlief, als ursprünglich angenommen. Dies war vorab auch im digitalen Geländemodell nicht offenbar geworden. Zudem ergab sich die Feststellung, dass im Burginneren sich lediglich eine dünne Humusdecke über dem dort hoch anstehenden Felsen befand. Vermutlich wurde die mittelalterliche Bausubstanz auf der Hügelkuppe durch die Anlage eines trigonometrischen Vermessungspunktes im frühen 19. Jahrhundert vollständig abgetragen. Die Auswirkungen dieser Arbeiten zeigten sich auch an dem Erdwall, der sich im südlichen Bereich des Schnittes 3 befunden hatte. Dort wurde das Entnahmematerial von der Hügelkuppe bei besagten Arbeiten aufgelagert. Bei dem Erdwall handelt es sich somit keinesfalls um eine mittelalterliche Anlage. Da das verlagerte Material dennoch mittelalterliches Fundgut enthielt, wurde auch in diesem Bereich des Schnitts die Fläche bis auf den anstehenden Felsen abgetieft.


Schnitt 3: Anstehender Felsen (Süden), Erdwall (Mitte) und nördliche Ringmauer (Norden)


Ungestörte Schichten fanden sich erst nördlich des Erdwalls. Die Stratigraphie deutet hierbei darauf hin, dass ursprünglich im Burginneren mindestens ein Steingebäude existiert haben muss, welches sich bei Niederlegung der Anlage an der nördlichen Ringmauer abgelagert hat.

Im nördlichsten Bereich des Schnitts fand sich schließlich der Fundamentbereich der Ringmauer, an dieser Stelle allerding keineswegs in einem Erhaltungszustand, der mit dem Westhang vergleichbar wäre. Mit einer Breite von etwa zwei Metern konnten die dortigen Mauerreste trotz mehrerer späterer Steinentnahmen noch nachgewiesen und dokumentiert werden.

Fazit

Mit den drei auf der Burg Kugelberg angelegten Schnitten konnten grundlegende Aussagen zur Randbefestigung und dem ihr vorgelagerten Gelände sowie zu einer turmartigen Innenbebauung gewonnen werden. Von zentralem Belang ist die durch fünf Münzen zeitlich einordbare Gründung der Burg in den 1120er Jahren. Ein archäologisch fassbarer Brandhorizont aus dem letzten Drittel des 12. Jahrhunderts beschränkt die Blütezeit der Burg auf etwa 50 Jahre. Das Nachleben der erst 1218 archivalisch genannten Wehranlage war hingegen nur schwer zu fassen.

Über die Ausgrabung ließ sich deutlich dokumentieren, wie tiefgehend die Bodeneingriffe der ersten Schürfungen im Jahre 1932 waren. Das Verschanzen von Truppen am Ende des Zweiten Weltkriegs 1944/45 brachte weitere, erhebliche Verluste an archäologischer Substanz mit sich. Die heute als Boden- und Naturdenkmal ausgewiesene Anlage kann spätestens jetzt nicht mehr als jenes weitgehend intakte Bodendenkmal angesprochen werden, die den Beauflagungen der Denkmalschutzbehörden im Vorfeld der Grabung als Argumentationsbasis zugrunde lagen.

Archäologische Übereinstimmungen lassen sich mit der Ketzelburg bei Haibach aufzeigen.[2] Die zwischen 1160 und 1180 bewohnte Burg hatte jedoch eine völlig andere Funktion als diejenige auf dem Kugelberg. Fundparallelen von zwei Burgen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, dem „Alten Schloss“ bei Kleinwallstadt[3] und der Burg Wahlmich bei Waldaschaff[4] belegen eindrücklich, dass manche Artefakte, die zur typochronologischen Einordnung von Nutzungshorizonten herangezogen werden, in ihrer Aussagekraft deutlich relativiert werden müssen. Die Burg als mögliche Befestigung des Mainzer Erzbischofs Adalbert I. von Saarbrücken, der am Übergang von der Salier- zur Stauferzeit eine geopolitische Position innehatte, muss nun seitens der Historiker unter Einbeziehung der Grabungsartefakte dringend neu bewertet werden.

Die ausschnittsweise Untersuchung der Burg Kugelberg bei Goldbach ist demzufolge weit mehr als die Bestandserfassung im Vorgriff einer touristischen Inwertsetzung. Sie schafft einen Kausalzusammenhang der bei den Forschungsgrabungen des Archäologischen Spessartprojektes seit 2004 gewonnenen Erkenntnisse zur Territorialpolitik der Erzbischöfe von Mainz im westlichen Spessart. Das nach Abschluss der Grabungen vorliegende Dichtefeld an Informationen lässt das Bodendenkmal in einem völlig neuen Licht erscheinen. Ein hypothetischer Burgstall eines ortsansässigen Niederadligen, ähnlich dem von der Ketzelburg bei Haibach,[5] hat sich auf Basis der Teilfreilegung der Befunde als zentrales Element eines systematischen Herrschaftsausbaus, positioniert an einem neuralgischen Verkehrsknotenpunkt erwiesen.

Anmerkungen:

[1] Christine Engler, Keine Burg weit und breit? Die Burgenlandschaft des westlichen Spessart vom 12. bis 14. Jahrhundert. Masch. Magisterarbeit, Bamberg 2009, S. 64-70; Wolfgang Hartmann, Zur Geschichte der Spessartburgen Waldenberg und Kugelberg und ihrer Herren, in: Aschaffenburger Jahrbuch für Geschichte, Landeskunde und Kunst des Untermaingebietes 19 (1997), S. 9–53; Wolfgang Hartmann, Waldenberg, versunkene Burg bei Kleinwallstadt. Hier bot ein Erzbischof aus dem Haus Wittelsbach dem Kaiser Barbarossa die Stirn, in: Spessart 10 (2000), S. 9–15; Angelika Röhrs-Müller, Markt Goldbach. Geschichte und Gegenwart, Goldbach 1998, S. 25-27; Ignatz M. Wohlfahrt, Goldbach. Geschichte des Dorfes und seiner Kirche aus ältester Zeit bis zur Gegenwart, Goldbach 1950, S. 220-230.

[2] Harald Rosmanitz (Hg.), Die Ketzelburg in Haibach. Eine archäologisch-historische Spurensuche, Neustadt a. d. Aisch 2006; Harald Rosmanitz, Die Ketzelburg in Haibach, in: Carsten Pollnick, Silvia Reiling (Hg.), Haibach – eine lebendige Gemeinde. 2012 – 825 Jahre Haibach, Haibach 2012, S. 20–29; Harald Rosmanitz, David Enders, Haibach, Lkr. Aschaffenburg, „Ketzelburg“. Maßnahmen-Nr. M-2014-1184-1_0. Archäologische Untersuchungen, August bis Oktober 2014, Partenstein 2016b.

[3] Harald Rosmanitz, Burgenforschung im Spessart. Das „Alte Schloss“ in Kleinwallstadt, in: Beiträge zur Archäologie in Unterfranken (2009), S. 243–286; Christine Reichert, Harald Rosmanitz, Das „Alte Schloss“ bei Kleinwallstadt am Untermain, in: Georg Ulrich Großmann (Hg.), Die Burg zur Zeit der Renaissance (Forschungen zu Burgen und Schlössern Bd. 13), Berlin, München 2010, S. 213–225; Harald Rosmanitz, Kleinwallstadt, Lkr. Miltenberg, Gewann Lämmert, „Altes Schloss“. Maßnahmen-Nr. 2007-20492-2_0. Archäologische Untersuchungen, April bis Mai 2009, Partenstein 2010.

[4] Harald Rosmanitz, Destrui totaliter et subverti. Die Burg Wahlmich bei Waldaschaff und ihr Ende im Jahre 1266. Landkreis Aschaffenburg, Unterfranken, in: Das Archäologische Jahr in Bayern 2016 (2017), S. 136–138; Harald Rosmanitz, Sabrina Bachmann, Waldaschaff, Lkr. Aschaffenburg, Burg Wahlmich, Maßnahmen-Nr. M-2016-799-1_0. Archäologische Untersuchung, Mai – August 2016, Partenstein 2017.

[5] Lorenz Kemethmüller, Die Ketzelburg in alten Quellen, in: Harald Rosmanitz (Hg.), Die Ketzelburg in Haibach. Eine archäologisch-historische Spurensuche, Neustadt a. d. Aisch 2006, S. 33–44.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019