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Dass man seine Fingerkuppen bei Näharbeiten schon im 15. Jahrhundert mit einem Fingerhut schützte, zeigen zwei Messingfingerhüte aus dem Halsgraben der Burg Bartenstein. Die Riffelungen auf der Oberfläche wurden einzeln per Hand mit einem kleinen Bohrer angelegt. Für solche Feinarbeiten war in jener Zeit die Handwerker- und Messestadt Nürnberg bekannt. Weitere frühneuzeitliche Fingerhüte fanden sich in der 1437/38 aufgelassenen Burg Mole bei Heimbuchenthal sowie im Bereich des Palas der Burg Wildenstein.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2018