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Der Trichterbecher diente ursprünglich zum Trinken von Wein. Bis das Gefäß aus hartem Steinzeug endlich auf der Burg Bartenstein ankam, hatte es einen langen Weg hinter sich gebracht: 1550 im rheinischen Töpferort Siegburg, möglicherweise aber auch bereits im Westerwald gefertigt, wurde es, wie das Nürnberger Wappen auf der Stirnseite zeigt, in der fränkischen Reichsstadt als hochwertiges Trinkgeschirr angeboten. Dort dürfte es einer der Burgherren oder einer seiner Amtmänner erworben haben.

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Die Fragmente eines weiteren Trichterbechers kamen bei den Grabungen 2016/17 im Bereich des nördlichen Zwingers zu Tage. Das aufgelegte Relief zeigt Jesus und die Samariterin am Brunnen, ein Motiv, das Bei Anhängern der Reformation beliebt war.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2019