Zapfhähne wurden aus Holz, Messing oder Bronze hergestellt und – wie bei dem Zapfhahn aus dem Halsgraben der Burg Bartenstein – mit einer Herstellermarke versehen. Als drehbares Ventil gearbeitet, ließ sich mit dem Zapfhahn der Durchfluss von Flüssigkeit regulieren. Der Bartensteiner Zapfhahn dürfte an einem Bier-, Wein- oder Mostfass angebracht gewesen sein. Dieser Zapfhahn wurde im 15. Jahrhundert in Nürnberg gefertigt.

Drehküken eines Zapfhahns aus Messing von der Burg Bartenstein bei Partenstein, Nürnberg (?), 15. Jh., Museum Ahler Kram,Fd.-Nr. 1425, H. 10,1 cm, Br. 4,9 cm

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Ein annähernd übereinstimmernder Zapfhahn wurde bei den Ausgrabungen auf dem Kloster Elisabethenzell bei Rieneck zu Tage gefördert.


© Harald Rosmanitz, Partenstein, 2018