Zwischen der Mainlände, früher Zentrum des Wörther Schiffbaus, und der »Feuchten Mauer«, dem Standort eines römischen Erdkastells am Rand der Odenwaldhöhe, liegen 2000 Jahre Geschichte der Wörther Kulturlandschaft.

Seit 1652 wurden an der Wörther Mainlände Schiffe gebaut, bis 1918 die Firma Schellenberger ihren Standort auf die gegenüberliegende Mainseite verlegte.

Neueste archäologische Forschungen lassen vermuten, dass die bereits bekannte Präsenz der Römer auf der Wörther Gemarkung seit etwa 100 n. Chr. sich nicht nur durch den Bau der Kastelle »In der Au« und »Feuchte Mauer«, sondern auch durch den Betrieb einer Schiffsanlegestelle bemerkbar machte. Sollten am Ende schon die Römer hier Schiffbau betrieben haben?

Bereits vor der Stadtgründung im 13. Jahrhundert befand sich nahe der geplanten Stadtanlage eine fränkische Siedlung, deren letztes Zeugnis die Martinskapelle auf dem Friedhof ist. Wörth war zunächst unter der Lehnsherrschaft der Herren von Breuberg eine Mainzer Landstadt. Über die Herrschaft Löwenstein, das Haus Baden und das Großherzogtum Hessen kam es 1816 endgültig zum damaligen Königreich Bayern.

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