Von Kleinwallstadt über Hofstetten und Hausen bis nach Eichelsbach zieht sich ein Höhenzug, der den Namen »Weißer Leimen« trägt. Dort findet sich ein heller Graulehm, der als verbindendes Element unserem Dreifach-Kulturrundweg den Namen verleiht.

Mit dem »Weißen Leimen« tritt eine Landschaft des Spessarts ins Rampenlicht, die bislang vor allem mit dem Namen des Klosters Himmelthal in Verbindung gebracht wurde. Gerade hier jedoch hat der Mensch Spuren hinterlassen, die uns mehrere tausend Jahre in die Vergangenheit zurückführen. Bei Eichelsbach existierten jungsteinzeitliche Siedlungen, deren Überreste auf einen gewaltigen Umfang schließen lassen.

Die auch im Mittelalter wesentlich stärker als heute ausgeprägte Besiedelung der Landschaft veranschaulichen eine Dorfwüstung und eine Burgruine. Darüber hinaus werden Elemente der Bodenkultivierung und -beschaffenheit vorgeführt: Die um achtzig Jahre alten Streuobstbäume beherbergen heute in Bayern einzigartige Steinkauzbestände. Am Plattenberg erwartet uns eine Pflanzenwelt, die auf einem, im Spessart raren, Kalkvorkommen basiert.

Das Templerhaus in Kleinwallstadt stellt uns vor ein Rätsel. Auch die Kunst kommt nicht zu kurz: In der ehemaligen Kirche von Hausen kann sonntags ein Künstleratelier besichtigt werden.

 

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Route Rot
 
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