Greußenheim hat den großen Vorteil der Randlage. Von großen Kriegen und Katastrophen blieb der Ort verschont, nicht jedoch von lokalen Unglücken wie den beiden Bränden 1691 und 1732, denen der größte Teil der historischen Bausubstanz zum Opfer fiel.

Das Außergewöhnliche in Greußenheim ist die Namensgebung historischer Plätze mit dem Verweis auf kulinarische Genüsse. Könnte es eine bessere Aussicht auf Köstlichkeiten geben als in der Fürstenküche? Setzen wir uns nicht gerne nieder zum Mittagstisch? Und liegt etwas näher als das Süße Brünnle zum Nachtisch? Die Stationen erzählen Geschichten aus der Greußenheimer Kulturlandschaft, wo es über das Kulinarische hinaus auch Spannendes zu erfahren gibt: über den Bruderkrieg von 1866, den Kreuzweg, die Bildeiche und über Karls Gericht, wobei es sich dabei ausnahmsweise nicht um etwas Essbares handelt

Unsere Wanderempfehlung:

Der europäische Kulturrundweg startet und endet an der Kirche. Die Route führt vorbei am Süßen Brünnle hinauf auf den Herchenberg und zur Wilzi. Von dort geht es hinab, am Ort vorbei zur Station Weinberg. Es folgen die Fürstenküche und der Mittagstisch sowie abschließend Kaiser Karls Gericht. Der Weg kann auch in zwei Schleifen begangen werden.

Es ist ein Höhenunterschied von ca. 100 m zu überwinden. Folgen Sie auf einer Länge
von ca. 12 km der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.


 


Hier finden Sie alle Tafeln des Kulturrundwegs online: