Im Zuge der Gebietsreform entstand 1978 der Markt Triefenstein aus den vier vormals selbstständigen Ortschaften Homburg, Lengfurt, Rettersheim und Trennfeld. Ihre Geschichte ist eng mit dem Augustiner-Chorherrenstift Triefenstein verknüpft, das schließlich Pate für den Namen der neuen Gemeinde stand. Homburg, die Burg hoch über dem Main, 993 erstmals urkundlich erwähnt, stellte einen wichtigen Außenposten in der Machtpolitik der Würzburger Bischöfe dar. Lengfurt, die lange Furt, kommt mit der Klostergründung Triefensteins 1102 ins Licht der Geschichte. Rettersheim, vermutlich die frühe fränkische Siedlung eines »Radheri«, wird 1284 fassbar. Trennfeld, früher Trieffenvelt = das triefende Feld, zählte als Reichsgut zur Grundausstattung des 1007 gegründeten Bistums Bamberg.

Hier überquerte die Altstraße Via Publica den Main. Sie ist römischen Ursprungs. Zahlreiche Prominente überquerten hier den Main, darunter die Kaiser Karl VI und Napoleon Bonaparte oder die Queen Victoria

Unsere Wanderempfehlung:

Der Weg Triefenstein 2 „Wein und Stein“ verläuft links des Maines:

Wichtiger Hinweis: Für diesen Weg ist festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Bitte beachten: Teilweise extreme Steigung/Gefälle!


Vom Parkplatz (1) aus geht es über die Schiffer- und Fischergasse und Adolf-Kolping-Straße zum Marktplatz (2), von dort durch die Kaisergasse am Friedhof vorbei bis hoch zum „Hemmerich“, hinüber zum „Oberrot“; am Saalbau (3) geht es die Treppen hinunter zum Eingang des Zementwerkes (4), am Zementwerk entlang Richtung Homburg. Nach dem Zementwerk beginnt der Aufstieg auf die Rückseite des Kallmuth (5), von dort geht es zum höchsten Punkt (278 m, Tafel 6) und hinunter nach Homburg: über die Papiermühle geht es zum Schlossplatz (7); danach verläuft der Weg die „Steige“ hinunter an den Main und kehrt auf dem ausgebauten Radweg zurück zum Parkplatz in Lengfurt (1).

Es ist ein Höhenunterschied von ca. 160 m zu überwinden. Folgen Sie der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf blauem Grund (8,5 km).

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.




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Kleine Tafeln