Nach dem Kauf der Buchenmühle ließ Anton Gentil 1939 die Legende des heiligen Eligius in einem großen Bild an seinem Anwesen anbringen. Es geht dabei um den Schmied Eligius - Gentil war gelernter Schlosser und fühlte sich dadurch dem Heiligen in besonderer Weise verbunden.

Eligius war bekannt dafür, dass er in der Lage war, alle Pferde zu beschlagen. Als ihm ein besonders wildes Pferd gebracht wurde, nahm er kurzerhand dessen Bein ab, um es in aller Ruhe beschlagen zu können. Mit seinen Wunderkräften setzte er das Bein anschließend dem Pferd wieder an. Dabei versuchte ihn der Teufel in Gestalt einer schönen Frau abzulenken. Der Heilige ließ sich aber nicht irritieren.

Die Darstellung einer barbusigen Frau in aller Öffentlichkeit war für die Zeit außergewöhnlich, wurde aber toleriert. Alte Sulzbacher erzählen heute noch davon, dass sie als Kinder zur Buchenmühle gelaufen sind, „um die nackte Frau auf dem Bild" zu betrachten.

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