Der Sailaufer Kulturweg beginnt an der St.-Vitus-Kirche mit dem so genannten »Bleckmaul«. Die steinerne Fratze soll in den Kirchturm in Richtung Rottenberg und Eichenberg eingelassen worden sein, weil sich diese Filialkirchengemeinden dem Volksmund nach weigerten, einen Beitrag für die Erhöhung des Kirchturms zu leisten.

Auf dem nun folgenden Römerweg begegnen wir dem Bergmeister Rudolff, der um 1649 mit Hilfe einer Wünschelrute nach Erzvorkommen zwischen Sailauf und Laufach suchte. Heute erinnern noch einige Pingen (trichterförmige Vertiefungen) am Wegesrand an die Zeit des Erzschürfens.

Die nächste Station befindet sich am Steinbruch Hartkoppe, wo vor wenigen Jahren das seltene Mineral »Sailaufit« entdeckt wurde, das seinen Namen nach dem Fundort erhielt.

Weiter geht es zum Sämenhof, wo eine regionale Gastwirtschaft mit Biergarten zum Verweilen einlädt. Von hier aus lohnt ein Abstecher zur Rottenberger Kapelle, bevor man über den Streuobstlehrpfad wieder die St.-Vitus-Kirche erreicht.

Die Aussenstation »Am Schwaben Heiligen« eröffnet Ihnen den Weg zum Bildstock »Kurzen Heiligen« oder zu dem wunderschönen Aussichtspunkt »Königsplatz« mit Blick in das Aschafftal.

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