Eisenbach macht seinem Namen alle Ehre, denn hier findet sich ein eisenerzhaltiger Basalt, der früher abgebaut wurde. Den Bergbau belegen Eisenerz- und Basaltgruben, deren Reste heute noch im Wald zu sehen sind und deren Abbau 1924 endgültig eingestellt wurde sowie die Kapelle der heiligen Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute.

Urkundlich wurde Eisenbach erstmals im 13. Jahrhundert erwähnt. Seit 1978 ist Eisenbach Stadtteil von Obernburg.

Unsere Wanderempfehlung:

Der ca. 11 km lange Kulturpfad führt durch die zwei bestimmenden Elemente der Eisenbacher Kulturlandschaft. Zunächst werden Streuobstwiesen durchquert. Eisenbach ist bekannt für seine Mirabellenbestände, aus denen ein hochwertiges und hochprozentiges Mirabellenwasser erzeugt wird. Die weitere Route führt durch den Wald mit seinen archäologischen und historischen Kleinoden. Erleben Sie den Wechsel zwischen offenen Wiesen und Waldgebiet in einer Kulturlandschaft, die schon die Römer zu schätzen wussten. Davon zeugen die Fundamente eines römischen Heiligtums, das im Zusammenhang mit einem römischen Steinbruch steht. Wesentlich jünger sind die Reste einer Einsiedelei, die 1726 von sogenannten „Waldbrüdern" errichtet wurde. Diese verdienten sich ihren Lebensunterhalt durch Mitarbeit in der Pfarrei und bei der Waldpflege. Eine geologische Besonderheit stellt der ehemalige Basaltsteinbruch dar. In der Nähe steht der „Eiserne Pfahl", der schon 1241 erwähnt wird und die Grenze zwischen drei Herrschaften markierte. Am Bubenbrunnen vorbei gelangt man schließlich wieder nach Eisenbach.

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