Der Bach »Elsava« bildet in Mespelbrunn die Grenze zwischen den beiden Ortsteilen Hessenthal und Mespelbrunn (bis 1939 »Neudorf«).

Beide Dörfer gehen auf die spätmittelalterliche Landeserschließung durch die Erzbischöfe von Mainz (Hessenthal) und die Grafen von Rieneck (Neudorf) zurück. Daher stammen die typischen Streifengüter, die von der Elsava bis an die Waldeshöhen reichen. In Hessenthal umfassen diese Güter nur die westliche Talseite, in Mespelbrunn werden beide Talseiten erschlossen. Dieser Unterschied erklärt sich aus der Rivalität zwischen Mainz und Rieneck: Wo Neudorf (»nova villa«) aufhört, sich nach Norden über beide Talseiten hinzuziehen, wurde der rieneckischen Expansion durch Mainz Einhalt geboten.

Die Grafen von Rieneck mussten im späten 13. Jahrhundert dem Mainzer Druck nachgeben und die Pläne für weitere Neurodungen aufgeben. Das Land war verteilt – der Spessart war erschlossen.

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