
Auf dem Weg zwischen Aschaffenburg und Lohr mussten die Fuhrkarren die größte Steigung zwischen dem Weiberhof und Rothenbuch überwinden. Die Höfe bei Steiger dürften, auf einem kleinen Plateau nach dem ersten Anstieg aus dem Aschafftal und vor dem zweiten Anstieg auf den Bergkamm, als Raststätte gedient haben. Vermutlich wurden hier Ochsen gehalten, die vor die Karren gespannt wurden.
Der für Spessartverhältnisse gute Boden bot ideale Voraussetzungen für eine parallele landwirtschaftliche Nutzung, auf die die Bewohner nach dem Wegfall der Verkehrsverbindung besonders angewiesen waren. Tiefe Hohlwegebündel oberhalb von Steiger künden noch heute von der Vergangenheit des Weilers als Raststation vor dem Anstieg zur Steigkoppe.
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