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In Folge des österreichischen Erbfolgekrieges wurde Dettingen am 27. Juni 1743 zum Schauplatz einer gewaltigen Schlacht zwischen englischen, österreichischen und hannoveranischen Truppen auf der einen Seite und der französischen Armee auf der anderen Seite. Begonnen hatte die Auseinandersetzung mit dem Tod Kaiser Karl VI. im Jahr 1740, dem seine Tochter nachfolgen sollte, was Preußen, Bayern und Sachsen nicht anerkannten und Gebietsansprüche erhoben. Frankreich, das Bayern unterstützte, stellte im Frühjahr 1743 unter Marschall Herzog von Noailles eine 45.000 Mann starke Armee auf, die zwischen Seligenstadt und Stockstadt ihr Lager aufschlug. Aus Flandern kam eine 50.000 Mann starke Streitmacht unter Georg II. von England (mit dem englischen Truppenführer Lord Stair) der Kaiserin Maria Theresia zu Hilfe. Im Heimatmuseum ist ein Raum der Schlacht
von Dettingen gewidmet. Neben Gemälden, Darstellungen
und vielen Überresten des Schlachtgeschehens
ist dort ein Modell der Schlacht
aufgebaut, das den Ablauf übersichtlich vermittelt. |

