Nachdem Kahl 1817 an Bayern gefallen war, wurde es zum Grenzort mit Zollstation. Mit dem Anschluss an die Königlich Bayerische Westbahn im Jahr 1854 und dem Bau der Kahlgrundbahn 1898 setzte die industrielle Entwicklung ein. Die Eisenbahn ermöglichte den kostengünstigen Abtransport der im Tagebau geförderten Braunkohle.

Die Gruben wurden in den 30er Jahren aufgegeben und haben sich mit Grundwasser gefüllt. Sie bieten heute ein attraktives Naherholungsgebiet.

Die Kahler haben diesen Gruben durch ihren Spitznamen "Sandhasen" sogar ein Denkmal gesetzt. Der Sandhase ist keine regional verbreitete Hasenart. Vielmehr ist damit der Ameisenlöwe gemeint, den die Kinder aus dem Dorf in den sandigen Flächen der Umgebung beim Insektenfang beobachteten, bis man sie schließlich auch "Sandhasen" rief.

zurück