Im Jahr 1173 wurde das Chorfrauenstift zur heiligen Maria Meerholz erstmals als Filiale des Klosters Selbold erwähnt. In der Nachbarschaft des Marienklosters lag das Dorf Meerholz (»Miroldis«), das ab 1236 schriftlich belegt ist.

Das Kloster wurde in der Reformation 1554 von den Grafen von Ysenburg aufgelöst und ab 1566 für die Seitenlinie Ysenburg-Büdingen-Meerholz zu einem kleinen Residenzschloss umgebaut. Im 18. Jahrhundert wurden Schloss und Dorf durch die Anlage und Bebauung der »Neugasse« (heute Hanauer Landstraße) miteinander verbunden.

Seit 1974 ist Meerholz Stadtteil von Gelnhausen mit rund 3700 Einwohnern (2010). Der Status als geografischer Mittelpunkt der Europäischen Union seit dem 3. Januar 2007 verlieh der Dorfgemeinschaft Meerholz neue Impulse – einer davon ist der europäische Kulturweg

Unsere Wanderempfehlung:

Der europäische Kulturweg in Meerholz führt von der Mehrzweckhalle zum EU-Mittelpunkt und zur Station Vogelschutzhütte. Von dort geht es entlang des Panoramaweges „Vogelgesang“ vorbei am Steinbruch zum Botanischen Garten / Schießhaus. Hinab zum Schloss folgt danach das Palais und das alte Meerholzer Dorf, bevor die Route wieder den Startpunkt erreicht. Station 8 steht an der Kulturstation Kaufmann. Es ist ein geringer Höhenunterschied zu überwinden.

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