Eine seltene, um 1940 entstandene Alltagsszene in der Zeit der Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt den Besenbinder Kasimir Hepp. Er arbeitete im Tonbergwerk in Schippach und hatte im Alter seine Nebenbeschäftigung, das Besenbinden, zu seiner Haupttätigkeit gemacht. Seine traditionell in Handarbeit gefertigten Besen aus Birkenstecken, Birkenreisern und Weidenringen genossen bei den Bauern der Umgebung einen besonderen Ruf und wurden zum Ausfegen von Wohnstube, Stall und Speicher verwendet.