Die Farben Weiß und Blau verbinden Geiselbach und Huckelheim, heute ein Ortsteil von Westerngrund, über den europäischen Kulturweg.

»Weiß« weil in Geiselbach die Perlstickerei mit weißen Perlen zu Hause war. »Blau« wegen der Kobaltförderung im Huckelheimer Bergbau.

Aus Geiselbach stammt der Bauunternehmer Jakob Heilmann, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts ganze Villenviertel in München plante und bauen ließ.

Die Geschichten an der Birkenhainer Straße spielen jedoch nicht nur in den Dörfern, sondern auch im Wald. Namensgebend für die wichtigste überregionale Verkehrsverbindung ist der Forst »Birkenhain«. Eigenartige Legenden und Geschichten erzählt man sich vom Wald um den »Menschenkopf«. Doch auch in jüngster Vergangenheit trug sich dort nicht nur Alltägliches zu.

Unsere Wanderempfehlung:

Beim Start in Geiselbach gliedert sich der Kulturweg in zwei Teile auf, nämlich in eine westliche Tour mit ca. 8 km und in eine östliche Route mit ca. 11 km. Man geht zunächst nordwärts, in Richtung Kreuzberg mit dem 100 Jahre alten Kreuzweg, durch den Birkenhainer Forst. Am Fuße des Hohen Berges schwenkt der Wanderweg nach Süden, wo die Möglichkeit besteht, die zweite Wanderschleife zu beginnen oder anzuhängen. Der markierte Weg durch den Huckelheimer Wald führt über eine Teilstrecke der Birkenhainer Straße. Mit dem Eselsweg, einer Nord-Süd-Verbindung, gilt die Birkenhainer Straße als eine der ältesten Wegstrecken durch den Spessart. Am „Menschenkopf" vorbei, der seinen Namen einer Legende verdankt, gelangt man nach Huckelheim. In diesem Ort wurden vor allem im 18. Jahrhundert Kobalterze für die Farbherstellung abgebaut, welche das bekannte Kobaltblau ergeben. Am Ende des Fußmarsches gelangt man wieder nach Geiselbach, dem Ort der bekannten Perlenstickereien.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.

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Tafel 1 Tafel 2
 
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