Der Ringheimer Wald diente bis ins 19. Jahrhundert hinein vorwiegend als Weideplatz für Rinder und Schweine. Hier befindet sich ein alter Brunnen, von dessen Existenz nur Wenige wussten. Vermutungen gingen sogar so weit, hier den Standort eines römischen Brunnens zu vermuten.

Im Rahmen von Sicherungsmaßnahmen konnte die Funktion des Brunnens geklärt werden. Die Bergung des Inhalts und parallele archivalische Forschungen ergaben, dass der Brunnen 1805 gegraben wurde, um die Wasserversorgung des Viehs zu ermöglichen, das im Herbst zur Mast in den Wald getrieben wurde.

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