Die Aschaff fließt durch Damm. Sie ist das bestimmende Element der Geschichte des Aschaffenburger Stadtteils, der von 1819 bis 1901 eine eigenständige Gemeinde war. Entlang der Aschaff drehten sich über Jahrhunderte die Mühlräder – von der Aumühle bis zur Papiermühle. Aus den Mühlen wurden in der Industrialisierung Betriebe und Fabriken, besonders der Papierindustrie, aber auch Getreide- und Ölmühlen. Heute, in
der postindustriellen Welt, finden wir die Überreste einer vielhundertjährigen Geschichte, die Damm als Industriegebiet Aschaffenburgs prägte.

Der Kulturweg berührt wichtige Punkte der Dämmer Geschichte, so den »Galgenbuckel«, früher die Gerichtsstätte Aschaffenburgs. Auf dem Dämmer Friedhof sind Persönlichkeiten des Dämmer Lebens zu finden sowie die Gedenkstätte des Fliegerangriffs vom 21. November 1944, bei dem Damm weitgehend zerstört wurde. Die Station zu Verkehr und Gewerbe an der Bahnlinie rundet die Geschichte des Aschaffenburger Stadtteils ab.

Unsere Wanderempfehlung:

Der europäische Kulturweg präsentiert entlang der Aschaff die Mühlen und in einem Bogen durch den Stadtteil die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Damms.

Es ist ein Höhenunterschied von ca. 30 m (auf den Schönberg) zu überwinden. Folgen Sie auf einer Länge von ca. 6 km der Markierung des gelben EU-Schiffchens auf
blauem Grund.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.





Hier finden Sie alle Tafeln des Kulturrundwegs online:


       
       
       
   
       
Kleine Tafeln