Der Kulturweg zeigt den Aschaffenburger Stadtteil Leider mit dem Schwerpunkt Hafen. Doch erlauben einige Gebäude auch Einblick in die Vergangenheit des ehemaligen Bauerndorfes.

Im Mittelalter befand sich nahe Leider wegen der Lage an der Straße nach Frankfurt ein Spital für Leprakranke, an das heute noch eine Kapelle erinnert.

Als in den 1920er Jahren der Hafen angelegt wurde, führte dies zu einem starken Anstieg der Bevölkerungszahl, was den Bau der neuen und größeren Laurentiuskirche nach sich zog.

Unsere Wanderempfehlung:

Der ca. 6 km lange europäische Kulturweg in Leider beginnt und endet am Friedrich-Dessauer-Gymnasium (1). Die folgende Station ist die Siechenhauskapelle (2), worauf die Laurentiuskirche folgt (3). Der Ortsmittelpunkt in Alt-Leider ist der St.-Lukas-Platz (4). Von da ab geht der Kulturweg über in das Hafengebiet, wo zwei Stationen vom Hafen gestern und heute erzählen (5/6).
Nach dem Übergang in die Kleine Schönbuschallee folgt ein Abstecher zum Kerpen-Denkmal (7), worauf der Rückweg - vorbei am Denkmal für den Kapuzinerpater Bernhard - wieder zur Schule führt. Es ist ein geringer Höhenunterschied zu überwinden.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.

 



Hier finden Sie alle Tafeln des Kulturrundwegs online: