Schweinheim hat Besonderes zu bieten. Das liegt nicht nur an seiner für den Spessart untypischen offenen Tallage, sondern auch an seiner Nähe zur Stadt Aschaffenburg, zu der Schweinheim seit 1939 gehört.

Die Kulturlandschaft ist geprägt von einer starken Gestaltung durch den Menschen: dies ist sichtbar an den verschiedenen Kultivierungsformen am Erbig, an den - vom Erzstift Mainz geprägten - Bildstöcken und Kreuzwegen oder an der Kirche Maria Geburt, deren moderne Umgestaltung Schweinheim zu einem Zentrum des Gesprächs über die Kirche heute macht.

Unsere Wanderempfehlung:

Die Wanderroute beginnt am BSC-Sportheim in Aschaffenburg-Schweinheim. Der markierte Weg (ca. 7 km) führt den Wanderer aus Schweinheim heraus zu den Heideflächen am Neurod, um den Erbig herum, zu den bekannten drei Kreuzen auf dem Sternberg, dem wohl schönsten Aussichtsberg von Aschaffenburg. Die Kreuze sind ein sichtbares Zeichen für die damals populären Spessarter Passionsspiele, die in Schweinheim stattfanden. Ab 1919 wurden regelmäßig Aufführungen veranstaltet, die bis ins Jahr 1957 andauerten, außer einigen Unterbrechungen während des Nationalsozialismus. Auf dem weiteren Weg nach Schweinheim zurück, kommt man an der Station „ Ruhstock" vorbei. Die Bezeichnung rührt daher, dass hier die Bäuerinnen ihr Krauttuch mit Laub oder Heu auf dem Heimweg abgestellt haben. Entlang des Hensbachs, mit seinen alten Mühlengebäuden, läuft man weiter, um den Dorfplatz und die Kirche von Schweinheim zu erreichen. Die Außenstation am „Frau-Holle-Kreisel" erzählt von einer alten Spessartsage und ihrem Ursprung.

Durch das Anklicken der Zahlen können Sie die dazugehörigen Tafeln des Kulturrundwegs aufrufen.


Tafel 1
 
Tafel 5